Sonntag, 23. Juni 2013

Was Persönliches :)

"Im Februar 2012 habe ich mit dem Bloggen angefangen. Ich entdeckte sowohl das Schminken, als auch das Schreiben für mich. Ich lernte viele nette Menschen, wenn auch nur online, kennen und damit auch den Umgang mit sozialen Medien.

Heute? Heute bin ich ein Teenagermädchen mit all den typischen Problemen.
Allerdings bin ich vor allem eins geworden; Ich. Ich habe das Gefühl mich zu finden, habe meine eigene Meinung und vertrete diese auch mit allen mir möglichen Mitteln. Ich werde respektiert, ich werde ernstgenommen. Das ist für mich am wichtigsten.
 Durch meinen Blog weiß ich, dass es Leute gibt, denen es ähnlich geht wie mir. Und ich weiß, dass es manchen Menschen gefällt, was ich da schreibe. Manchen hat es sogar geholfen. Dieser Gedanke ist für mich immer noch unglaublich und er ist mir unheimlich wichtig. Ich habe eine ziemlich große Klappe bekommen und ich bin auch noch stolz darauf.
Gerade beim Schreiben dieses Textes fällt mir auf, wie sehr ich mich verändert habe. Und dass es mein gutes Recht ist, stolz darauf zu sein, was mich ausmacht.
Das Erwachsenwerden ist noch ein langer Weg für mich, aber einen Teil davon bin ich bereits gegangen. Vor allem weiß ich aber, dass ich noch einen langen Teil dieses Weges vor mir habe.
Während ich es früher kaum erwarten konnte endlich alt genug zu sein, um mein eigenes Leben zu leben habe ich nun Angst davor. Angst davor, die falschen Entscheidungen zu treffen, Angst davor Verantwortung übernehmen zu müssen. Wenn ich es mir aber genau überlege ist das keine Angst. Es ist einfach nur das Gefühl, dass ich das noch nicht will. Das Gefühl, nicht bereit zu sein.

Und Gott sei Dank muss ich das auch nicht. Ich bin noch jung und ich will im hier und jetzt leben, nicht in der Vergangenheit und erst Recht nicht in der Zukunft.   "

-Auszug aus meiner Philosophiehausaufgabe zum Thema Erwachsenwerden und Entwicklung


Kommentare:

  1. Wunderschön geschrieben <3

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  2. Du hast sowas von Recht. Und ich wünsche dir, dass es so weitergeht.

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  3. Auch wenn man "alt" ist, hat man die Angst vor der Verantwortung noch. Zumindest geht es mir so. Und ich bin ja nun doch kein Teenager mehr ^^ Ich find es aber schön, dass es Jugendliche gibt, die da mit offenen Augen dran gehen und nicht nur "uuuh, partyparty" im Kopf haben. Meine beste Freundin hätte bestimmt gern mehr Denkfähige wie Dich im Philo-Unterricht ;)
    Mal davon abgesehen ist es auch noch toll geschrieben :D

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  4. Gefällt mir! :)
    Ich kenne diese Phase, dass man sich noch nicht bereit fühlt sein Leben allein in die Hand zu nehmen. In 2 Jahren habe ich mein Abi und dann fängt der Kampf darum an, ob ich die Maskenbilderausbildung bekomme..ob ich überhaupt einen Beruf in der Branche bekomme..ätzend :(

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