Sonntag, 11. März 2012

Der Augenjäger - Rezension

Guten Morgen ihr Schönheiten,
nachdem ich ja bereits eine Rezension zum Augensammler geschrieben habe, folgt jetzt eine zum "2. Teil" dem Augenjäger. Die Rezension zum Augensammler findet ihr hier.





Allgemein zum Buch:
-Genre: Psychothriller
-Autor: Sebastian Fitzek
-Erscheinungsjahr: 2011
-Verlag: Droemer Knaur
-Seitenzahl: 419 (+ Danksagung)


Klappentext:
Er zählt zu den besten Augenchirurgen der Welt.
Ein Meister im Operationssaal.
Nachts aber widmet er sich besonderen Patien-
tinnen: Er verschleppt sie in seinen Klinikkeller 
und öffnet ihnen die Augen - im wahrsten Sinne
des Wortes ...

Nach dem Spiegel-Bestseller Der Augensammler
der zweite Alptraum um Alina Greorgiev und
Alexander Zorbach

Zum Autor:
Er selbst beschreibt sich als Irrenmagnet...
Warum? Spätestens seit der Geburt seiner Tochter Charlotte, weiß er das er nicht der Einzige auf dem Planet Erde ist, der die unpassendsten Fragen zum unpassendsten Moment stellt. Die Krankenschwester fragte ihm noch im Kreissaal ob er denn einen Garten hätte. Als er dies bejahte drückte sie ihm die Plazenta in die Hand, er könne sie doch als Dünger für einen Baum benutzen.


Immer wieder wird er gefragt: "Muss man nicht selbst eine Macke haben um solche Geschichten zu schreiben?"
Darauf fragt er sich immer wieder ob es denn wirklich er mit der Macke sei oder doch die Leser. Schließlich sind es doch die Leser die sogar Geld für diese Geschichten bezahlen.


Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren und lebt dort auch heute noch. Er ist verheiratet und hat zwei kleine Kinder. Er studierte Jura bis zum ersten Staatsexamen und sagt von sich selbst er habe zwar nicht einen Tag als Jurist gearbeitet dennoch ist er den Axtmördern und Psychopathen treu geblieben die er während seines Studiums so lieb gewonnen hat. Nach seinem Studium ging er zum Radio, dann zur Zeitung bis er anfing Bücher zu schreiben. Um das Jahr 2000 schrieb er seinen ersten Thriller "die Therapie". Seine Bücher werden in bis zu 22 sprachen übersetzt und er zählt zu den erfolgreichsten Thriller-Autoren Deutschlands. 



Meine Meinung: 
Dieses Buch ist keine zwingende Fortsetzung zu der Augensammler, das heißt man muss nicht unbedingt den Augensammler gelesen haben, sollte man allerdings vorhaben den Augensammler auch zu lesen, sollte man dies vorher tun, der Augensammler könnte sonst eventuell nicht ganz so Spannend sein, denn der Augenjäger nimmt an vielen Stellen Bezug auf das Ende des vorherigen Buches.

Das Buch handelt von einem weltbekannten Augenchirurgen, der scheinbar nicht nur Tagsüber Freude am an-Augen-rumschnibbeln findet. Nachts öffnet er seinen besonderen Patientinnen die Augen, mit einen Skalpell. Seine Opfer haben alle etwas gemeinsam, aber Was werde ich hier jetzt nicht verraten. Alle Opfer werden dann von ihm auf bestialische Weise von ihm vergewaltigt, und begehen (wahrscheinlich aufgrund ihrer Entstellung und psychischen Schäden)  Selbstmord. Da es weder Zeugen noch handfeste gibt, bittet die Polizei die blinde Physiotherapeutin Alina Greorgiev um Hilfe, die seit dem Augensammler als Medium gilt. 
Auch der ehemalige Polizeireporter, durch einen schweren Schicksalsschlag ein gebrochener Mann, entdeckt einige Parallelen zu seinem Fall. 

Das Buch begínnt direkt wo der Augensammler aufhört. Zuerst scheint das Buch keinen direkten Bezug zum Vorgänger zu beziehen, es geht um eine gewisse Johanna Strom, welche während  ihrer Entziehungskur, infolge einer Alkoholsucht, welche auf ihren Mann zurückzuführen ist, "Besuch" von einem geheimnisvollen , grausamen Mann erhält, welcher ihr ein Foto ihrer verschwundenen Tochter übergibt. Dann springt die Geschichte zu einer der Hauptpersonen des ersten Teils, welcher seine Story weiterführt, nachdem dort so einiges geschah, verschwindet dieser erstmal für eine ganze Zeit aus dem Buch. Daraufhin kommen die erstgenannte Johanna Strom und Alina Greorgiev wieder ins Spiel und die Geschichte nimmt ihren Lauf...

Fazit:
Dieses Buch steht dem Vorgänger, auch wenn es mich aus irgendeinem Grund nicht ganz so gefesselt hat wie   
der Augensammler , in nichts nach. Die Geschichte ist schlüssig, packend und tiefgründig. Selbst die Gründe des Serienkillers scheinen schlüssig, nicht nachvollziehbar, aber schlüssig. Mit dem Ende habe ich überhaupt nicht gerechnet, wie man es vom Fitzek ja kennt. Ich muss sagen, er hat meine kleine rosa Welt zerstört, wieso verrate ich an dieser Stelle nicht. Außerdem hat sich der Herr Fitzek da scheinbar noch ein kleines extra "Geschenk" überlegt, ich habe mich schon ganz schön erschreckt mir da ein Zeitungsstück entgegenkam, welches mich zu einem besonderen Sehtest führte. Also ein tolles Buch, welches ich an dieser  Stelle ausdrücklich weiterempfehle.


Wie ich gerade feststellen muss, ist auch diese Rezension echt lang geworden, ich hoffe das Lesen hat euch trotzdem Spaß gemacht. Wenn ihr Fragen habt, fragt einfach ich beiße nicht, wie ihr hoffentlich wisst.

Liebste Grüße,
haya1412


Kommentare:

  1. verfolge dich jetzt :)
    du mich auch? Hättest du lust?

    Lg von
    http://Vanykatze.blogspot.com/

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  2. Ist fast ganz unten auf meinem Blog ^^
    findest du es jetzt?

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