Montag, 20. Februar 2012

Der Augensammler -Rezension

Wunderschönen Abend meine Lieben,
wie versprochen hier meine Rezension zum Augensammer. Ein besonderer Ansporn diese Rezension zu schreiben ist für mich, das gestern Abend eine Antwort auf meine E-Mail zum Autor bekommen habe(Ich habe mich echt gefreut wie ein Schnitzel ). In seiner Antwort bedankt er sich wirklich herzlich für mein positives Feedback und verstärkt meinen Eindruck eines sehr sympathischen Mannes.







Allgemein zum Buch:
-Genre:                  Psychothriller
-Autor:                  Sebastian Fitzek
-Erscheinungsjahr: 2009
-Verlag:                Droemer Knaur
-Seitenzahl:           439(Taschenbuch)

Klappentext:
Er spielt das älteste Spiel der Welt:
Verstecken.
Er spielt es mit deinen Kindern.
Er gibt dir 45 Stunden sie zu finden.
Doch deine Suche wird ewig dauern.

Zum Autor:
Er selbst beschreibt sich als Irrenmagnet...
Warum? Spätestens seit der Geburt seiner Tochter Charlotte, weiß er das er nicht der Einzige auf dem Planet Erde ist, der die unpassendsten Fragen zum unpassendsten Moment stellt. Die Krankenschwester fragte ihm noch im Kreissaal ob er denn einen Garten hätte. Als er dies bejahte drückte sie ihm die Plazenta in die Hand, er könne sie doch als Dünger für einen Baum benutzen.

Immer wieder wird er gefragt: "Muss man nicht selbst eine Macke haben um solche Geschichten zu schreiben?"
Darauf fragt er sich immer wieder ob es denn wirklich er mit der Macke sei oder doch die Leser. Schließlich sind es doch die Leser die sogar Geld für diese Geschichten bezahlen.

Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren und lebt dort auch heute noch. Er ist verheiratet und hat zwei kleine Kinder. Er studierte Jura bis zum ersten Staatsexamen und sagt von sich selbst er habe zwar nicht einen Tag als Jurist gearbeitet dennoch ist er den Axtmördern und Psychopathen treu geblieben die er während seines Studiums so lieb gewonnen hat. Nach seinem Studium ging er zum Radio, die Zeitung bis er anfing bücher zu schreiben. Um das Jahr 2000 schrieb er seinen ersten Thriller "die Therapie". Seine Bücher werden in bis zu 22 sprachen übersetzt und er zählt zu den erfolgreichsten Autoren Deutschlands.

Meine Meinung:
Dieses Buch weist einige Besonderheiten auf. Es geht um den Polizeireporter Alexander Zorbach und um die  bline Physiotherapeutin Alina Greorgiev die als Medium gilt. Durch bloße Berührungen scheint sie in die Vergangenheit von menschen blicken zu können. Eines Tages "sieht" sie etwas unglaublich Grausames...
Die Seitenzahlen dieses Buches laufen Rückwärts es fängt also mit dem Epilog an, am ende bzw. Anfang des Buches wird klar warum. Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt z.b. aus der Zorbachs, des Opfers oder des Ermittlers. Der Autor schafft es eine solche Spannung zu erzeugen das herzrasendes Suchtlesen garantiert. Man taucht in die Geschichte ein sie wirkt nahezu persönlich und man gewinnt die beteiligten Personen  förmlich lieb.

Fazit:
Dieses Buch ist, für mich großartig geschrieben, und das Ende lässt sich bis zu Schluss kaum erahnen. Die Erzählweise des Autors ist flüssig und ich kann durchaus verstehen warum man ihn als neuen Star am Thrillerhimmel beschreibt. Für  Personen mit schwachen Nerven ist dieser Thriller allerdings nicht zu empfehlen, wer bei ein wenig Blut also schon weiche Knie bekommt sollte dieses Buch also nicht lesen, dazu ist die Grausamkeit, mit all ihren Facetten zu genau beschrieben.

Ein tolles  Buch, ein toller Autor --> definitive Weiterempfehlung!


Ich freue mich über Kommentare und Kritik.

Liebste Grüße,
haya1412

PS: Ich hoffe die Rezension ist euch nicht zu lang geworden.  Eine Leseprobe könnt ihr auf der Website des Autors downloaden. Meine Angaben beziehen sich übrigens auf das Taschenbuch.

Kommentare:

  1. Ich hab bisher nur "Die Therapie" von ihm gelesen - wollte aber immer nochmal eins von ihm lesen, weil ich viele Leute kenne, die begeistert von ihm sind.
    Was mich aber immer ein wenig abschreckt, wenn diese Grausamkeiten sich um Kinder drehen, deswegen frage ich jetzt: Wie schlimm ist es?^^
    Ich hab keinerlei Probleme mit Gemetzel, Blut, Sadismus - aber bei Kindern bin ich empfindlich :/

    Finds aber generell eine tolle Rezension!

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    1. bei den Kindern beschreibt er keine blutigen taten. "Lediglich" die Entführung und da das buch diese auch aus Sicht der Kinder erzählt das (fast) Ersticken und Ertrinken

      !Achtung Spoiler!!Achtung Spoiler!!Achtung Spoiler!
      ( keines der Kinder kommt zu Tode)
      LG<33

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  2. Also geht es mehr um die Qualen, die die Eltern ausstehen müssen?? - okay, dann kommt das Büchlein in die engere Wahl :)

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    1. bzw. die Ermittlungen, der "Kampf" gegen den Täter, die Beziehung zwischen den Hauptpersonen, und das fast ersticken/ertrinken der Kinder, (die Eltern eher weniger, warum erfährst du im Buch ;))

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